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Im Keller mit Papa Paul fing alles an

Paderborn (WB). 18 Spiele, 18 Siege: Mit einer makellosen Bilanz bis zum Saisonabbruch aufgrund der Corona-Krise ist die 1. Herrenmannschaft der TuRa Elsen als Meister in die NRW-Liga aufgestiegen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Einen großen Anteil daran haben Thorsten (42) und Julian Ahlemeyer (31). Zum ersten Mal spielten die Brüder in einer Mannschaft und dann gleich dieser Triumph. Womöglich war es aber auch ein Aufstieg zum Abschied und gleichzeitig schon das Ende des gemeinsamen sportlichen Weges.

Zwei Brüder, eine Leidenschaft. "Schuld", dass Thorsten und Julian Ahlemeyer ihr Glück an der grünen Platte fanden, war Vater Paul. "Er hat letztens noch erzählt, dass er, als Thorsten fünf Jahre alt war, mit ihm schon vor dem Frühstück in den Keller gegangen ist und Tischtennis gespielt hat", sagt Julian. Da war er selbst noch gar nicht geboren. Dass Paul Ahlemeyer, inzwischen 71 Jahre alt, seine Söhne mit zum Tischtennis nahm, war kein Zufall. Er selbst jagt bis heute beim SV RW Bentfeld dem kleinen weißen Ball nach und war lange Jahre Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Wewer. "Er hat uns all die Jahre begleitet und schaut immer noch bei unseren Spielen zu", sagt Thorsten.

  Zwei Brüder, eine Leidenschaft: Thorsten (hinten) und Julian Ahlemeyer sind dem Tischtennis seit Jahrzehnten treu. Foto: Oliver Schwabe

Zwei Brüder, eine Leidenschaft: Thorsten (hinten) und Julian Ahlemeyer sind dem Tischtennis seit Jahrezehnten treu (Foto: Oliver Schwabe)

Seit vergangenen Sommer muss Paul Ahlemeyer an den Wochenenden nur noch zu einem Spiel fahren, wenn er seine beiden Söhne in Aktion sehen will. Während Thorsten nach den ersten Schritten in Wewer in der Jugend zur DJK Delbrück wechselte und sich in seinem ersten Herrenjahr der TuRa Elsen (ein Jahr 2. Mannschaft in der Landesliga, denn der Sprung in die Erste) anschloss, wählte Julian Ahlemeyer von Wewer aus den Weg zur DJK (heute TTC) Paderborn. Maßgeblich beteiligt daran war sein Freund Steffen Klahold. "Das war 1999, ich musste ein Probetraining bei Kurt Wolff absolvieren", erinnert sich Julian, der als Sozialarbeiter bei der Stadt Paderborn angestellt ist. Er bestand und kämpfte sich über die Jugend hoch bis in die 1. Mannschaft, mit der er es bis in die NRW-Liga schaffte. "Da wollte ich Thorsten nach Paderborn holen, aber es hat nicht geklappt", blickt Julian zurück.

Seit 2019 sportlich vereint

Seit 2019 sind sie in Elsen vereint. "Wir hatten das Ziel aufzusteigen und waren natürlich auf der Suche nach Verstärkungen. Da habe ich Julian ein bisschen eingeheizt", verrät Thorsten, von Beruf Industriemechaniker. Julian hatte sich bei der DJK "sehr wohlgefühlt", aber nach dem Abstieg aus der NRW-Liga mit Paderborn erfüllte er sich den Wunsch, einmal mit seinem Bruder in einer Mannschaft zu spielen. "Das wollten wir schon immer", sagt Julian.

Für die Ahlemeyer-Brüder ging somit ein kleiner Traum in Erfüllung. Und wie war es? "Cool und gar nicht ungewohnt", sagt Julian und Thorsten fügt hinzu: „Wir haben vorher schon oft zusammentrainiert und uns auch privat immer gut verstanden. Da ist eine gewisse Vertrautheit." "Ehrgeizig, fair, verlässlich": Das sind die Attribute, die beide nennen, wenn sie über den anderen sprechen. Über den Tischtennisspieler und den Menschen. Die Harmonie stimmt. Nur zu einem Doppel Ahlemeyer/Ahlemeyer ist es bislang nicht gekommen. "Obwohl wir beide gute Doppelspieler sind", sagen sie unisono.

Die Chancen, dass es dazu in der neuen Saison kommen könnte, sind nicht sonderlich hoch. "Zu 100 Prozent steht es noch nicht fest, aber ich möchte runterfahren, weniger Zeit in Tischtennis investieren und mich in die 2. Mannschaft versetzen lassen. Vielleicht komme ich nächstes Jahr wieder zurück, schließlich habe ich schon mal eine Pause gemacht und bin dann wieder voll eingestiegen, nachdem es angefangen hatte, wieder in den Fingern zu kribbeln", sagt Thorsten. Sechs Tage in der Woche Sport, das ist ihm zu viel geworden. "Ich war zuletzt zusätzlich zum Tischtennis-Training noch zwei- bis dreimal pro Woche im Fitnessstudio, um das Niveau zu halten. Es macht Bock, in dieser Mannschaft zu spielen, aber im Alter geht es nicht mehr so leicht", sagt er. In der NRW-Liga erst recht nicht, wie Julian weiß: "Da wird ein anderer Ball gespielt, alles andere als der Klassenerhalt als Ziel wäre falsch." Zumal neben der Nummer zwei Thorsten Ahlemeyer auch Maximilian Schwerdt (geht beruflich nach Köln) vorerst nicht zur Verfügung steht. Dafür wechselt Thomas Hoffmeister, der einst mit Julian Ahlemeyer für DJK Paderborn in der NRW-Liga spielte, nach Elsen.

Thorsten tritt kürzer

Thorsten tritt kürzer, sein Bruder aber noch mal voll aufs Gas, sehr zum Leidwesen des Fußball-Bezirksligisten SC Borchen. "Der Fußball war im Ranking schon immer ein bisschen hinten dran, aber in der nächsten Saison möchte ich mich ausschließlich auf Tischtennis konzentrieren und eine fußballerische Pause einlegen. Wenn ich feststelle, dass mir etwas fehlt, fange ich wieder an", sagt Julian. Bislang machte er beides, spielte häufig am Sonntagmorgen Tischtennis und nachmittags Fußball. "Dann hatte ich am Montag einen heftigen Muskelkater."

Die Geschichte der Ahlemeyers ist besonders, aber nicht einzigartig. Denn mit ihnen gemeinsam stieg ein weiteres Brüderpaar auf: Benedikt und Christopher Lüke.

Von Peter Klute (Artikel im Westfalen-Blatt)

Nach der Beiratssitzung des WTTV am heutigen Tage ist klar, dass unsere Zweite auch in der kommenden Saison in der Landesliga aufschlagen kann. Der zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs belegte 8. Platz reicht zum Klassenerhalt.

In der kommenden Saison 2020/21 - von welcher zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der Corona-Lage noch nicht sicher gesagt werden kann, ob sie pünktlich im September startet - wird die TuRa so gut wie lange nicht starten können:

1. Herren - NRW-Liga
2. Herren - Landesliga
3. Herren - Bezirksliga
4. Herren - Kreisliga oder sogar Bezirksklasse
5. Herren - 1. Kreisklasse
6. Herren - 1. Kreisklasse
7. Herren - 2. Kreisklasse

Ob unsere Vierte in die Bezirksklasse aufsteigt, entscheiden aktuell noch der Bezirk OWL und anschließend der Kreis Paderborn. Wir informieren hier sobald es Neuigkeiten gibt.

Im Spitzenspiel der Bezirksklasse musste unsere Dritte gegen Brakel eine deutliche 9:3 Niederlage einstecken. Insgesamt geht das Ergebnis, bei dem die Gäste die bessere Mannschaft stellten in Ordnung, wenn auch der ein oder andere Punkt aus Elsener Sicht noch hätte kommen können. Man verbleibt einen Punkt vor Brakel auf Tabellenplatz 1 und darf sich nun für den Rest der Serie keinen Punktverlust mehr erlauben.

Parallel konnte die Zweite ihren ersten Sieg der Rückrunde feiern: 9:4 schlug man Rietberg und rückt bis auf einen Zähler an der Relegationsplatz 9 heran. Nächste Woche spielt man gegen Rahden, welche ebendiesen Platz belegen. Ein Sieg hier könnte Elsen zwischenzeitlich sogar auf Platz 7 katapultieren.

Unsere Zweite hat in der Landesliga das wichtige Derby gegen TTC Paderborn mit 9:6 verloren. Sie musste dabei erneut auf Thomas Maiwald verzichten und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Es punkteten Hessel/Jürgens, Hessel, Fleischer, Jürgens (2x) und Grund, welcher Ersatz spielte.

Mit der Niederlage rutscht man auf den direkten Abstiegsplatz 10, Paderborn springt auf Platz 9. Für den Rest der Saison geht es nun für unsere Reserve in jedem Spiel um alles, um den direkten Abstieg zu verhindern.

Am Samstag bereits erfüllten unsere Erste und Dritte ihre Pflichten in ihren jeweiligen Titelrennen. In der Verbandsliga ging Elsen gegen Bergheim mit 9:3 als Sieger von der Platte und in der Bezirksklasse hieß es gegen Schieder-Schwalenberg am Ende sogar 9:0 für die TuRa. Beide Teams bleiben Tabellenführer.

   

Nächste Termine  


Aufgrund des Coronavirus (COVID-19) ist der Trainingsbetrieb
ab sofort Montags, Donnerstags und Freitags
wieder möglich

Für das Training können sich Abteilungsmitglieder anmelden, für das Jugendtraining erstellt der Jugendwart einen Trainingsplan

 

   

Unterstützer  

Bremer

Dr. Dicht

Zahnarzt Reinstädler

   
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